Farah Alnihawi
Nichts,
außer Gespräche in einer fremden Sprache,
die sich durch die Wände schleichen.
Ich gehe nachts umher
und werfe Blicke
durch offene Fenster.
Auch die Vorhänge
verbergen die Schatten nicht.
In mir
hebe ich die Stimme,
als würde ich eine Menge ansprechen –
doch sie verengt sich,
erstickt in meiner Kehle,
jedes Mal, wenn sich mir
viele Gesichter zuwenden.
Die Nacht ist schwer
wie eine fest verschlossene Eisentür,
Ich probiere den Griff,
immer wieder,
rüttle daran,
um sicherzugehen,
dass er sich nicht öffnen wird.
Das blaue Licht des Bildschirms
überflutet das Zimmer,
und die Stimmen hinter den Wänden
verstummen nicht.
Ich habe vergessen, dass heute ein Feiertag ist –
niemand ist verpflichtet,
für mich
ruhig zu werden.
