Ich werde zu dir laufen,
so wie Gott zu seinen reuigen Anbetern kommt.
Und ich werde dir sagen,
dass ich mich nach unvollendeten Träumen gesehnt habe,
und dass Gott
nicht einmal den Reuigen
unter seinen Dienern gerecht wurde.
***
Wie eine Blume,
die den Morgentau verweigert
nach der Glut der Sonne,
lehne ich deine späte Reue ab.
In deiner Abwesenheit
lernte ich,
wie Stärke aus den Wurzeln des Schmerzes wächst
und wie Geduld erblüht
an den Zweigen der Einsamkeit.
Ich lehne deine naive Reue ab,
deine verlorenen Worte.
Wie oft zerbrachen meine Tränen
an den Kissen deiner Abwesenheit,
und meine Seele ging verloren,
während sie nach dir suchte.
Man sagt,
der Schmerz sei der kürzeste Weg zur Kreativität,
und es gebe kein Verlangen ohne Leiden —
doch was ist mit mir?
***
Ich bin nicht fähig, deine Reue anzunehmen;
die Glut deiner Sünden
hat meine Seele verbrannt,
und mein Herz wurde
zum Brandherd der Erinnerungen.
Stolpernd durch die Gewänder des Himmels
fiel ich, getränkt
von meiner Enttäuschung und meinem Blut,
mein Mund im Gebet zu Gott,
mein Herz im Gebet zu dir.
Aus dem Workshop (Ein bisschen Gespräch und Schreiben) mit dem Dichter Bakr Al-Jaber.
Teilnehmende am Schreiben des Textes:
Bakr Al-Jaber
Lubana Eisha
Rahaf Abdullah
Farah Alnihawi
Rahaf Aytah
Wajeeh Zaidan
Ismail Afara
